Cremiges Salatdressing | Basisch

von Yvonne

Cremiges Salatdressing | Basisch: Ich habe lange getüftelt – und hier ist es nun!

Ein bisschen Gemüse gegart in einer basischen Brühe bildet die Basis. Es gibt ein hervorragendes fertiges Produkt von [Werbung, unbezahlt und unbeauftragt] Alvito, das ich für dieses und viele andere basische Rezepte einsetze. Gibt es im gut sortierten Bioladen. Notfalls geht es aber auch ohne Brühe, dann einfach etwas mehr Möhre und Kräuter nehmen. Die Möhren röste ich ganz kurz in Rapsöl an, dann bringen sie noch etwas mehr Aroma.

Die Säure kommt hier – ganz wichtig für den basischen Charakter! – von der Zitrone. Die wird nämlich, obwohl sauer, im Körper basisch verstoffwechselt. Essig hat in der basischen Küche leider nichts verloren (kann aber sonst natürlich ebenfalls für dieses Dressing genutzt werden). Aber das zitronige passt einfach auch super und bringt Frische in’s Spiel.

Ich werfe gerne reichlich Petersilie ins Dressing – aber auch alles, was ich sonst an Kräutern zur Hand habe (notfalls auch die 6-Kräuter-Mischung aus dem Tiefkühler). Damit das Dressing schön cremig wird, püriere ich es mit einem Zauberstab oder meinem allzeit bereiten, äußerst praktischen [Werbung, Affiliate Link*] Food Processor.

Wir genießen das Dressing gerne mit Feldsalat – und getoppt mit einer Handvoll gehackter Walnüsse oder kurz angebratener Kräuterseitlinge (Foto).

Aber auch allen anderen Blattsalaten, insbesondere auch bittere Sorten wie Radicchio oder Chicorée sind super. Auch zu meinem Salat á la Barcelona (Urlaubsgefühl in der Schüssel!) passt es perfekt. Und ein Berg Grillgemüse mit Quinoa macht sich ebenfalls gut mit dem Dressing.

Das Dressing lässt sich gut vorbereiten und einige Tage im Kühlschrank (am besten in einem Schraubglas) aufbewahren. Einfach ca. 1 Stunde vor Gebrauch aus der Kühlung nehmen und vor dem Einsatz nochmal gut durchmischen.

Was heisst basisch?

Basische Ernährung (oder auch basenbetonte Ernährung) gerät immer mehr in den Fokus, denn sie ist zunehmend wichtig. Wir ernähren uns in unserer Überflußgesellschaft überwiegend mit Lebensmitteln, die im Körper säurebildend verstoffwechselt werden. Hinzu kommt Stress, der einer der schlimmsten Säurebildner ist.

Dadurch wird unser Körper langfristig geschädigt und krank – chronische Erkrankungen wie Rheuma, Allergien, Neurodermitis, ein schwaches Immunsystem bis hin zu schwerwiegend Erkrankungen sind langfristig die Folge. Eine basenreiche Ernährung kann also umgekehrt viele Krankheiten lindern oder gar verhindern.

Säurebildner, und somit im Überfluss schädlich für uns sind z.B. Fleisch, Weizen und anderes Getreide oder verarbeitete Lebensmittel, Alkohol und Softdrinks.

Basenbildner sind z.B. nahezu alle Gemüsesorten (und in besonders hohem Maße gekeimte Saaten oder frische Sprossen!), Kräuter, Pilze, die meisten Obstsorten (allen voran Zitronen), verschiedene Nüsse und Saaten, Hirse, Quinoa, Amarant, Hafer oder Buchweizen.

Basisch bedeutet übrigens auch gleichzeitig „Antientzündung“ – ein Riesenthema und ganz wichtiger Punkt in Sachen Krankheitsvorbeugung.

Lust auf mehr?

Dann seid Ihr hier genau richtig! Die meisten meiner Rezepte sind ohnehin basenbetont, da überwiegend pflanzlich. Rein basische Rezepte findet Ihr unter der Kategorie Basisch. Wie z.B. diesen phänomenalen Rote-Beete-Dip.

Wer seinem Körper etwas richtig Gutes tun und sich eine basische Auszeit gönnen möchte, dem empfehle ich eine einwöchige Basenfasten-Kur. Die klappt auch zuhause, im Büro und sogar unterwegs! Alle meine Rezepte sind easy umzusetzen, super vorzubereiten und mitzunehmen! Mealprep is key! 🙂

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Cremiges Salatdressing | Basisch

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Personen: 4 Vorbereitungszeit: Kochzeit:
Nutrition facts: 200 calories 20 grams fat
Rating: 5.0/5
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ZUTATEN

  • 2 Möhren
  • 1 mittelgroße Kartoffel
  • 1/3 L basische Gemüsebrühe (z.B. von Alvito)
  • 1/2 TL Liebstöckl, getrocknet
  • 1/2 Zitrone, ausgepresst
  • 1 TL Tahini
  • 2 EL gehackte Petersilie
  • 2 EL Rapsöl
  • 1/2 TL Curcuma
  • Kräutermeersalz
  • schwarzer Pfeffer

ANLEITUNG

Möhren und Kartoffeln schälen und in kleine Stücke schneiden. In einem Topf ein wenig Rapsöl erhitzen und die Möhren kurz etwas anbräunen. Die Kartoffeln dazugeben, die Gemüsebrühe dazugeben und bei mittlerer Hitze und geschlossenem Deckel ca. 15 Minuten garen, bis alles weich ist. Abkühlen lassen.

Gemüse und Brühe in einen Food Processor oder eine hohe Rührschüssel (mit Zauberstab) geben. Petersilie, Salz und Pfeffer dazu - und alles gut durchmixen. Die restlichen Zutaten dazu geben, nochmal kurz durchmixen und abschmecken. Falls die Konsistenz zu dickflüssig ist, noch einen Schluck Wasser dazu geben.

Fotos: eigene, alleksana from Pexels (Petersilie)

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