Bananen-Brötchen – quasi die Miniversion eines Bananenbrots. Aber irgendwie auch ein bisschen anders. 😉

Die Idee gefiel mir direkt. Nicht nur, weil ich gerne handliche Leckereien in meinen Muffinformen backe. Aber auch 🙂 Ist einfach zu praktisch und perfekt für den kleinen Hunger. Und ideal für unterwegs!

In diesem Rezept wollte ich einiges vereinen: zuckerfrei, glutenfrei, vegan, lecker – und praktisch! 🙂

Einige ziemlich reife Bananen drohten sich zu verabschieden. Im reifen bis ziemlich reifen (braun gesprenkelten) Zustand sind sie perfekt zum Backen. Die Konsistenz ist ideal und sie ersetzen durch ihre ausgeprägte Süße jegliche Form von Zucker.

Bananen haben wir immer im Haus. Sie zählen für mich zu den wichtigsten Grundnahrungsmitteln. Sie liefern u.a. Kalium, Magnesium, Vitamin C, Vitamin B6 und jede Menge Ballaststoffe.

Interessanterweise vertrage ich sie trotz (inzwischen deutlich verbesserter) Fruktoseintoleranz recht gut – allerdings roh eher unreif als überreif. Sobald sie in einer Backware verschwinden, geht es halbwegs. Wie immer macht es die Menge und die individuelle Toleranzschwelle. Und natürlich die Kombination mit andern Lebensmitteln.

Ich hatte noch gemahlene Mandeln zur Hand. Und Hafer fand ich auch irgendwie passend – inzwischen mein, ich würde fast sagen, Hauptnahrungsmittel. Der Gedanke: Alle drei zusammen sollten doch super harmonieren. Mein Hafermehl beziehe ich übrigens gerne in Demeter-Qualität von [Werbung, unbezahlt] Bauckhof – genau so, wie viele andere Mehle auch. Alle mir bekannten Bioläden und die meisten gut sortierten Supermärkte führen inzwischen auch diese wunderbaren Produkte. Hafer zählt übrigens ebenfalls zum meinen Top-Lieblings-Lebensmitteln. Warum, lest Ihr hier.

Inspiriert von dem schönen Blog diegesundelinie ist dieses Rezept entstanden. Schaut mal bei Renate vorbei, sie hat tolle, meist Italien-inspirierte Rezepte (weil dort lebend) für allerlei Befindlichkeiten. Danke Renate! Ich liebe deinen „bella italia“-vibe (muss dringend mal wieder hin).

Ich backe meine Brötchen meist in Muffinformen, manchmal aber auch „freestyle“ auf dem dem Blech. Die abgekühlten Brötchen lassen sich gut für die nächsten Tage (wenn sie denn so alt werden) in einem Behälter mit Deckel aufbewahren. Im Übrigen eignen sie sich auch perfekt für unterwegs oder als Powersnack im Job. Für den Extrakick mit etwas Erdnussbutter bestrichen 🙂

Alternativ kann es natürlich auch ein Banananebrot werden – dazu einfach eine entsprechend große Kastenform verwenden. Die Backzeit erhöht sich um ca. 10 Minuten.

Wir essen Brötchen oder Brot meistens pur, gerne aber auch mit Mandelmus oder Erdnussbutter. Mein Mann liebt allerdings auch Quark und Erdbeermarmelade darauf 🙂


Planetary Health Check

Das Rezept passt hervorragend zur Planetary Health Diet (PHD). Es basiert fast ausschließlich auf pflanzlichen Zutaten, nutzt verschiedene Vollkorn-Alternativen sowie Hülsenfrüchte und integriert hohe Anteile an Nüssen und Samen – genau das, was die EAT-Lancet Commission fordert. Außerdem liefert es einen guten Beitrag, Lebensmittel nicht zu verschwenden sondern sie gezielt zu nutzen, wenn sie schon „drüber“ sind. Denn all zu oft landen braune, überreife Bananen im Müll – und das, obwohl sie perfekt geeignet sind – aufgrund von Konsistenz und Süße – in Backwaren & Co. verarbeitet zu werden.


Hast Du noch mehr Bananen-Lust? Dann ist mein Hanf-Porridge mit Banane ganz sicher was für Dich!

Oder die basischen Bananen-Pancakes – super einfach, lecker und ziemlich gesund 🙂

Oder die einfachen Waffeln 🙂

Sehr reife Bananen lassen sich übrigens nicht nur für allerlei Backwaren verwenden. Sie lassen sich perfekt in Stücken einfrieren und zu leckerem Blitzeis verarbeiten – wie meine Golden Icecream 🙂

Fotos: alleksana von Pexels (Titelbild), eigene

Bananen-Brötchen

Bananen-Brötchen – quasi die Miniversion eines Bananenbrots. Aber irgendwie auch ein bisschen… Rezepte Bananen-Brötchen European Drucken
Nutrition facts: 200 calories 20 grams fat
Rating: 5.0/5
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ZUTATEN

  • 4 Bananen, sehr reif
  • 100ml Hafermilch
  • 50ml Rapsöl
  • 1 EL Flohsamenschalen gemahlen
  • 1 EL Leinsamen, geschrotet
  • 100g Mandeln, gemahlen
  • 50 g Kichererbsenmehl
  • 20g Maisstärke
  • 1 Becher Haferkleie
  • 1/2 Becher Buchweizenmehl
  • 50g grob gehackte Mandeln
  • 2 Prisen Backpulver
  • Prise Salz
  • Prise Zimt, Kardamom
  • 2 EL Walnüsse, grob gehackt

ANLEITUNG

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Die Bananen im Mixer oder Food Processor pürieren. Die Flohsamen und Leinsamen mit warmem Wasser verrühren und quellen lassen (zwischendurch mal durchrühren, damit keine Knubbeln entstehen). Zusammen mit der Mandelmilch und dem Öl zu den Bananen geben und nochmal durchmixen.

Alle anderen Zutaten in eine Rührschüssel geben. Die Bananen-Mischung dazu geben und gut vermengen.

Den Teig auf die Muffinförmchen verteilen und ca. 30-40 Minuten backen (Stäbchenprobe!)

 

 

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