Mallorquinisches Ofengemüse mit Kräutern: Sehr einfach und sehr lecker. Ofengemüse ist bei uns ein Standard. Eigentlich steht immer eine Schüssel Ofengemüse in der Küche parat – denn auch kalt schmeckt es einfach immer super!
Die Inspiration zu dem Rezept kommt direkt von Fasten Sylt – meiner bevorzugten Fastenadresse. Ich bin gerne zum Fastenwandern auf Sylt – Mallorca hingegen fehlt mir noch. Dann starten wir doch einfach mal mit einem basischen Rezept voller mallorquinischer Aromen. 🙂
Wir essen Grillgemüse wirklich oft: Gerne solo oder wir nutzen es als Füllung für Wraps und Piadina – und Reste mixe ich einfach zu Dips und Aufstrichen.

Ofengemüse ist spitzen Mealprep – unterwegs ist es mein liebstes Proviant. Und ich wurde schon häufig in der Bahn angesprochen, wie lecker das alles aussieht.
Basenpower
Gemüse ist Trumpf und echte Basenpower. Ihr findet immer mehr Rezepte auf meinem Blog, die explizit basisch sind. Vieles ist aber zumindest basenüberschüssig – denn ich achte auch in meinem Alltag auf dieses Detail. Wie wär’s denn mal mit der leckeren Rote Beete Suppe? Nicht nur basisch sondern ein echtes Nährstoffwunder. Oder einem würzigen Ratatouille? Es lohnt in jedem Fall, regelmäßig vorbeizuschauen.

Planetary Health Check
Dieses Ofengemüse deckt bereits den Bereich „Sekundäre Pflanzenstoffe“ und „Mikronährstoffe“ perfekt ab. Um das Gericht jedoch zu einer vollständigen Mahlzeit nach den Richtlinien der Planetary Health Diet zu machen, fehlen noch zwei wesentliche Bausteine: Proteine und Vollkorngetreide. Hier ist ein Vorschlag, wie du die Zutaten ergänzen kannst, um die groben Teller-Vorgaben (ca. 50 % Gemüse, 25 % Vollkorn, 25 % pflanzliches Protein) zu erfüllen:
Proteine: Die PHD empfiehlt Hülsenfrüchte als primäre Proteinquelle. Kichererbsen sind perfekt hierzu. Mische eine kleine Dose (abgespült) direkt unter das Gemüse, bevor es in den Ofen geht. Sie werden herrlich knusprig. Ebenfalls super sind gekochte Linsen als „Bett“ unter dem fertigen Gemüse – sieht toll aus und sättigt nachhaltig. Als passender Dip und hervorragende Proteinquelle würde Hummus auf Basis von Kichererbsen oder auch die Bohnen-Maroni-Creme gut passen. Auch das Erbsen-Minze-Pesto ist sehr lecker dazu.
Vollkorn-Getreide: Hier wäre Quinoa perfekt – er bietet ein nussiges Aroma und eine tolle Textur.
Nüsse & Samen: Streue nach dem Backen 1-2 EL geröstete Walnüsse oder Kürbiskerne darüber. Sesam oder Sonnenblumenkerne passen ebenfalls super.
Und zack! Super vollwertige und leckere Mahlzeit 🙂
Den Ofen auf 180 °C vorheizen. Gemüse in mundgerechte Stücke schneiden, den Knoblauch fein hacken und alles auf ein Backblech geben. Olivenöl, Kräuter, Salz und Pfeffer darüber geben und alles gut vermengen. Alle Zutaten gleichmäßig auf dem Backblech verteilen und ca. 25-30 Minuten rösten, bis das Gemüse gar und leicht gebräunt ist. Vor dem Servieren mit etwas Zitronensaft verfeinern und optional mit gehackter Petersilie bestreuen.
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