Lachsfilet auf Linsensalat: Das ist eine echte Powerkombi in Sachen Proteine und Omega-3-Fettsäuren. Der Linsensalat lässt sich top vorbereiten und ist ein spitzen Mealprep, auch ohne Lachs (dann zB alternativ mit einem Stück Halloumi oder etwas Hühnchen).
Aber Lachs kommt bei uns schon einmal in der Woche auf den Tisch, natürlich in Bioqualität.
Warum? Wir lieben ihn geschmacklich und er ist eine wichtige Omega-3-Quelle für meine antientzündliche Ernährung.
Omega-3-Held Lachs
Lachs ist vor allem deshalb eine so wertvolle Omega-3-Quelle, weil er die Fettsäuren in ihrer biologisch aktivsten Form liefert.
Lachs enthält die langkettigen Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA. Im Gegensatz zu pflanzlichen Quellen (wie Leinsamen oder Walnüssen, die nur die Vorstufe ALA enthalten) muss der Körper diese Fettsäuren nicht erst mühsam umwandeln. Sie können sofort für den Zellschutz genutzt werden.
Schon eine einzige Portion Lachs (ca. 150 g) deckt den wöchentlichen Bedarf eines Erwachsenen an EPA und DHA vollständig ab. Diese speziellen Fettsäuren sind essenziell für die Elastizität der Gefäße, senken die Entzündungswerte im Körper und unterstützen die Gehirnfunktion sowie die Sehkraft.
Aber auch das muss erwähnt werden: Da Wildlachs-Bestände oft überfischt sind und Aquakulturen die Umwelt belasten, empfiehlt die Planetary Health Diet, den Fischkonsum stark zu reduzieren. Bei uns gibt es ihn deshalb maximal einmal in der Woche und meinen zusätzlichen Omega-3-Bedarf decke ich über pflanzliche Quellen wie Walnüsse, Leinsamen, aber auch hochwertige Omega-3-Präparate auf Algenbasis.
Noch mehr Lachs gefällig?
Dann kann ich nur eines meiner absoluten Lieblingsgerichte empfehlen: Mangold-Pasta mit Lachs 🙂
Ich mag auch sehr geräucherten Lachs, insbesondere Stremellachs, da er sich wunderbar verarbeiten lässt. Das Rezept zu meinem Lachs-Schmand-Aufstrich folgt. Eine tolle Pasta mit Lachs und Brokkoli ebenso. Und der würzige Lachs-Teriyaki-Spieß. Der Mediterrane Pastasalat lässt sich übrigens statt mit Thunfisch auch super mit Stremellachs zubereiten. Sushi ebenso. Oder als Einlage in Kartoffelsuppe? Mega… Ok, ich sehe schon – ich muss liefern 😉 Mehr Rezepte folgen im Kontext antientzündliche Ernährung.
Alternativ kann das Lachsfilet auch in der Pfanne, zB einer Grillpfanne, zubereitet werden. Oder natürlich auf dem Grill 🙂
Bei den Linsen bin ich übrigens sehr freestyle: Immer häufiger sind es Rote Linsen, die zum Einsatz kommen, da sie einfach ohne einweichen sofort verwendet werden können und sehr vielfältig nutzbar sind. Außerdem erinnert mich diese Kombination aus Linsen und Lachs an ein sensationelles Dinner, das ich vor ca 15 Jahren mal in London im OXO Towers Restaurant hatte. Sensationelle Aussicht über die Themse und das abendliche London inbegriffen.
Fotos: Pexels, Oliver Rindelaub (YSG) – das Titelfoto wurde mit Hilfe von KI erstellt.
Danke an ErnährungsDoc Dr. Matthias Riedl für die Inspiration zu diesem Rezept in der Zeitschrift „Iss dich gesund„.
Linsen über Nacht einweichen, dabei das Wasser mehrmals wechseln. Linsen in einem Sieb abspülen und in Salzwasser ca. 10 Minuten (bzw nach Packungsanleitung) auf mittlerer Temperatur köcheln lassen. Die Linsen in einem Sieb unter kaltem Wasser abschrecken, abtropfen lassen und in eine Schüssel geben. Frühlingszwiebeln waschen und in feine Ringe schneiden. Den Backofen auf 180 °C vorheizen. Lachsfilet abspülen, trocken tupfen und in eine Auflaufform legen. Knoblauch schälen und pressen. Knoblauch mit Rapsöl, Zitronensaft, Salz und Pfeffer mischen und den Lachs damit einpinseln. Im Ofen ca. 25 Minuten bei Ober- und Unterhitze garen. Paprika waschen und in feine Würfel schneiden. Tomaten waschen und vierteln. Petersilie waschen, trocken schleudern und fein hacken. Linsen mit dem geschnittenen Gemüse in einer großen Schale vermengen. Für das Dressing Olivenöl mit Apfelessig, Ahornsirup, Senf, Salz und Pfeffer vermengen und mit dem Salat mischen. Salat auf den Tellern verteilen und mit dem Lachsfilet anrichten.ZUTATEN
ANLEITUNG