Petersilien-Pesto

Petersilien-Pesto ist so lecker – und es wird Zeit, diesem Powerpaket hier mal ein wenig Raum zu geben. Denn Petersilie ist kein Superfood sondern ein Megafood.

Ich beschäftige mich schon lange mit dem Thema antientzündliche Ernährung, wie Ihr wisst. Und zunehmend habe ich auch das Thema Herzgesundheit im Fokus. Aus Gründen, die ich an anderer Stelle noch ausreichend thematisieren werde.

Es gilt: Viel Petersilie in den Alltag einbauen! Am besten täglich. Denn sie liefert einfach so viele wichtige Inhaltsstoffe:

Warum Petersilie so gesund ist

  • Extrem hoher Vitamin-C-Gehalt: Petersilie enthält pro 100 Gramm mehr als dreimal so viel Vitamin C wie Zitronen. Das stärkt das Immunsystem und schützt die Zellen.
  • Natürlicher Eisenlieferant: Das enthaltene pflanzliche Eisen wird durch das zeitgleich vorkommende Vitamin C vom Körper besonders gut aufgenommen. Das beugt Müdigkeit und Energiemangel vor.
  • Reich an Vitamin K: Dieses Vitamin ist essenziell für die Blutgerinnung und unterstützt den Erhalt gesunder, stabiler Knochen.
  • Starke Antioxidantien: Die enthaltenen Flavonoide und Carotinoide schützen den Körper vor freiem Radikalen und können chronischen Entzündungen entgegenwirken.
  • Unterstützt die Verdauung: Die ätherischen Öle in der Petersilie (wie Apiol und Myristicin) wirken krampflösend, regen den Appetit an und unterstützen die Magen-Darm-Funktion. Perfekt für Bauchmenschen wie mich 🙂
  • Natürliche Entwässerung: Petersilie wirkt leicht harntreibend. Sie hilft den Nieren dabei, Giftstoffe schneller aus dem Körper zu schwemmen. Super Detox!

Easy im Alltag

In Form von Pesto ist es einfach, vielseitig und schnell am Start. Gerade als Topping für eine Quiche oder einen Flammkuchen finde ich es wirklich genial. Ansonsten ist es natürlich auch top zu Pasta, mit etwas geriebenem Pecorino und ein paar Kirschtomaten. Oder zu Ofengemüse, zu Röstkartoffeln, zu weißem Fisch, mit Ricotta, in Dips, als Hummus oder, oder, oder.

Glatte Petersilie ist bei mir immer vorhanden, inzwischen auch im Kräutergarten – und sogar, kein Witz, auch unterwegs! In meinem Camper hängt ein Kräutertopf, der mitreist 😊 Meinen kleinen handlichen Food Processor habe ich praktisch auch immer dabei – und falls nicht, hacke ich alles zu einem groben Pesto. Hat auch Charme.

Sonnenblumenkerne sind echtes Superfood, eine sehr wichtige Magnesium-Quelle und noch dazu super lecker. Idealerweise benutze ich gekeimte, die um ein Vielfaches gesünder sind, da sämtliche Vitalstoffe im kern bereits aktiviert sind (denn schließlich soll ja eine Pflanze daraus entstehen). Häufig sind es aber Sonnenblumenkerne, die ich kurz anröste.

Walnüsse liefern ebenfalls viele wichtige Inhaltsstoffe wie Omega-3-Fettsäuren. Zudem sind sie regional erhältlich – wenn wir nicht ohnehin selber sammeln gehen 😉

Ich finde, das reicht doch an Gründen! Also ran an den Pastatopf und das neue Lieblingspesto ausprobieren!

Petersilien-Pesto

Petersilien-Pesto ist so lecker – und es wird Zeit, diesem Powerpaket hier… Rezepte Petersilien-Pesto European Drucken
Nutrition facts: 200 calories 20 grams fat
Rating: 5.0/5
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ZUTATEN

  • 1 Bund glatte Petersilie
  • 2 EL Sonnenblumenkerne
  • 4 EL Walnüsse
  • 50-70 ml Olivenöl (je nach Wunschkonsistenz)
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 TL Zitronensaft
  • 1 TL geriebener Pecorino
  • Meersalz und Pfeffer

ANLEITUNG

Die Walnüsse hacken und zusammen mit den Sonnenblumenkernen in einer Pfanne ohne Öl bei mittlerer Hitze kurz anrösten. Sobald sie intensiv duften, sofort aus der Pfanne nehmen und auf einem Teller abkühlen lassen.

Die glatte Petersilie gründlich waschen und trocken schütteln. Die Blätter und die zarten, oberen Stängel grob hacken. Die Knoblauchzehe abziehen und grob würfeln.

Petersilie, abgekühlte Kerne, Knoblauch, Pecorino und Zitronensaft in einen Standmixer oder Food Processor geben. Zuerst etwa 50 ml Olivenöl hinzufügen.

Alles pürieren. Wenn das Pesto zu kompakt oder trocken ist, das restliche Olivenöl schrittweise währned des Mixens dazugeben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Ggf etwas kaltes Wasser hinzufügen.

Das Pesto mit einer Prise Meersalz und frisch gemahlenem Pfeffer final abschmecken.

 

 

 

Fotos: Eigene, Oliver Rindelaub – das Titelfoto wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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