Haferkur | Herzhafter Zucchini-Hafer: Zeit, mal etwas für den Stoffwechsel zu tun.
Die Haferkur ist gerade wortwörtlich in aller Munde. dabei ist sie nicht neu. Ich kennen sie schon seit ein paar Jahren durch die ErnährungsDocs und habe auch einen Blogbeitrag zu dem Thema verfasst.
Gerade habe ich wieder einige gesundheitliche Baustellen, benötige Entlastung und Beruhigung für meinen Bauch. Die Zubereitung des Hafers und insbesondere das langsame Quellen der Flocken, liefert die so wichtigen Beta-Glucane. Das faszinierende Hauptmerkmal von Hafer-Beta-Glucanen ist ihr enormes Quellvermögen. Sobald sie im Magen und Darm mit Flüssigkeit in Kontakt kommen, bilden sie ein dickflüssiges, viskoses Gel. Dieses Gel legt sich wie ein schützender Film über die Darmschleimhaut und verlangsamt die Aufnahme von Nährstoffen.
Mit etwas Phantasie geht dieses leichte Gericht fast als Risotto durch. Es schmeckt herzhaft, gehaltvoll und wirkt gut sättigend – wie eine normale Hauptmahlzeit. Ich genieße es bevorzugt mittags oder abends. Morgens bevorzuge ich eine eher süßliche variante, zB Haferbrei mit geriebenem Apfel, Möhre und Zimt.
Die Haferkur ist übrigens hervorragendes Mealprep-Material. Und die Gerichte sparen auch noch richtig Zeit! Schnell vorbereitet und im Thermobehälter gleich fertig für’s Mittagessen im Büro oder unterwegs.
Fotos: Oliver Rindelaub, eigene
Die Haferflocken mit der Gemüsebrühe kurz aufkochen und ca. 10 Minuten mit geschlossenem Deckel quellen lassen. In der Zwischenzeit die Zucchini reiben und kurz trocken in einer Pfanne anrösten. Die Zucchini mit 2-3 EL Wasser ablöschen und 1 Minute ziehen lassen. Die gequollene Hafermasse dazugeben und alles vermengen. Mit Pfeffer aus der Mühle abschmecken und die gehackte Petersilie unterheben.ZUTATEN
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